Aufgrund der enormen Niederschlagsmengen ist es zu einer angespannten Hochwassersituation gekommen.

Bereits in den Morgenstunden des 16.05 liefen die Vorbereitungsarbeiten an, um im Bedarfsfall schnell eingreifen zu können.

In den letzten 24 h wurden wir zu insgesamt acht Einsätzen gerufen. Die Arbeiten umfassten sowohl Sicherungsmaßnahmen als auch Auspumparbeiten.

 Die ersten Fahrzeuge rückten bereits freitagfrüh in Richtung Maiersdorf aus, wo das Oberflächenwasser in mehrere Einfamilienhäuser eindrang.

Als Erstmaßnahme wurden Sandsackbarrieren aufgeschichtet und Entwässerungsgräben gezogen, sowie umgehend mit den Pumparbeiten begonnen.

Teilweise waren Keller mehr als einen Meter überflutet. Die Einsätze in Maiersdorf dauerten bis in die späten Nachmittagsstunden an.

Während der Einsatztätigkeit in Maiersdorf ereignete sich im Bereich der Autobahnauffahrt Wöllersdorf ein Verkehrsunfall.

Dieser wurde von der im Feuerwehrhaus befindlichen Reservemannschaft parallel abgearbeitet.

Auch während der Abendstunden wurden in Wöllersdorf verschiedene Sicherungsmaßnahmen, Auspumparbeiten und Kontrolltätigkeiten durchgeführt.

Die letzten Einheiten konnten dann in etwa um Mitternacht wieder einrücken.

Seit den Morgenstunden des 17.05 sind die Pegelstände der Piesting bereits rückläufig und die Situation entspannt sich, sofern weitere Regenfälle ausbleiben.

Der höchste Durchfluss der Piesting betrug ca. 61 m³/s , was einen Pegelstand von ca. 3,25m bedeutet und wurde am 16.05 in den Abendstunden erreicht.

Im Vergleich dazu beträgt die Durchflussmenge im Jahresmittel ca. 3,3 m³/s.

Unsere Ausrüstung für den Hochwassereinsatz setzt sich wie folgt zusammen:

  • 5 Schmutzwasserpumpen inkl. Schlauchmaterial.
  • 1 Naßsauger mit integrierter Förderpumpe
  • 2 Notstromaggregate und 1 Einbaugenerator für autarke Stromversorgen

Weiters sind im Feuerwehrhaus mehr als 1000 Sandsäcke und auch Bigbags gelagert um im Notfall rasch Maßnahmen setzen zu können.

 

Go to top